Wem wir helfen ...

wo die Decken und Höschen eingesetzt werden, darüber werden wir regelmässig durch Mitarbeiter des DIFÄM informiert. Diese steten Kontakte über die Mitarbeiter des DIFÄM geben uns immer wieder Antrieb und Freude für unsere Arbeit.

Zum Beispiel Kindern in Malawi

 18.01.2003  Decken für Malawi
Am Samstag haben kirchliche Mitarbeiter aus Meerholz-Hailer weitere 400 Decken, von den Frauen der Strickkreise Wettesingen, Altenhasungen und Niederelsungen, abgeholt. Diese Decken werden in dem Container-Versand benötigt, um 20 gespendete Computer sowie medizinische Geräte sinnvoll zu verpacken. Am Zielort werden die Decken dann auf die von Pfarrer Longwe betreuten Krankenhäuser und Waisenhäuser verteilt. Diese können die Decken bestens gebrauchen.

 

Ende November 2002 konnten wir 165 Decken und 75 Höschen für die Beladung eines Containers nach Malawi mitgeben. Diese Anzahl konnte von den Strickkreisen Niederelsungen, Elbenberg, Wofhagen und Hofgeismar zusammengetragen werden. Nochmals einen herzlichen Dank an die Strickkreise in unserem Kirchenkreis. Der Kontakt zum Arbeitskreis Ökumene wurde uns von DIFÄM vermittelt.
Seit mehreren Jahren engagiert sich der Arbeitskreis Ökumene (Kirchengemeinde Meerholz-Hailer) für verschiedene Projekte in Malawi. Unterstützt werden u.a. Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Waisenhäuser und Berufsausbildungsprojekte. Im Jahr 2001 wurde erstmals eine Container-Aktion durchgeführt, die sehr positiv verlaufen ist. Der Vorteil ist, dass mit einem Mitglied der Kirchengemeinde Meerholz-Hailer, Herr Pfarrer Enwood Longwe, ein kompetenter Ansprechpartner in Meerholz-Hailer ist, der aus Malawi stammt. Er ist mit den Gegebenheiten vor Ort bestens vertraut. Herr A.R.K. Longwe, der Vater von Herrn Enwood Longwe, ist die Vertrauensperson in Malawi. Er überwacht die ordnungsgemässe Auslieferung der Spenden und hat zu allen Projekten ständig Kontakt. Motiviert durch den erfolgreichen Abschluss der ersten Container-Aktion, wird der Arbeitskreis Ökumene in diesem Jahr ebenfalls einen Container nach Malawi senden. Es sollen wieder Kindergärten, Schulen und besonders Krankenhäuser und Waisenhäuser Hilfe erhalten.

Zum Beispiel Kindern in NORDKOREA

November 2000
Wo die Decken und Höschen hinkommen und welch große Hilfe sie bedeuten, erfuhren wir wieder im November bei einem Treffen aller Strickkreise des Kirchenkreises Wolfhagen in Wettesingen. Anwesend war auch Herr Petersen vom Deutschen Institut für Ärztliche Mission (DIFÄM) in Tübingen. Er gab uns einen umfassenden Bericht mit vielen Dias von seiner Arbeit und Reisen in Nordkorea, wohin auch im vorigen Jahr eine große Sendung Decken geschickt und verteilt werden konnten. Es wurde allen bewusst, dass unsere Arbeit und Mithilfe immer wieder gebraucht wird, und die Stricksachen dort ankommen, wo Not herrscht.
Bericht von Albert Petersen:
Seit 1997 ist die DIFÄM-Arzneimittelhilfe in Tübingen in Nordkorea engagiert. Im Auftrag des Diakonischen Werkes/EKD konnten nun bereits mehrfach große Mengen pharmazeutische Rohstoffe dorthin geliefert werden, aus denen zum Beispiel im letzten Jahr über 200 Millionen Tabletten lokal hergestellt wurden. Herr Petersen aus Tübingen reiste mehrfach in dieses Land, um mit den Verantwortlichen und auch mit UNICEF und der eltgesundheitsorganisation vor Ort dieses Projekt zu besprechen und weitere Maßnahmen zu planen. Bei diesen Aufenthalten werden dann auch jeweils einige der Gesundheitseinrichtungen besucht, die Medikamente aus diesem Programm erhalten hatten. Schnell wird dann deutlich, dass es dort an sehr vielem fehlt. Vor allem kleine Kinder leiden in den strengen Wintermonaten an der eisigen Kälte (mehrere Wochen bis zu minus 30 Grad), denn Heizmaterial ist nur begrenzt vorhanden, die Fenster und Türen sind nicht isoliert... Aus diesem Grunde wurde bereits mehrfach auch Wolldecken aus Tübingen nach Pyongyang geschafft, die zum Teil über die dortige Kirche verteilt und zum Teil direkt an die Entbindungsklinik der Hauptstadt gegeben wurden. Anfang August diesen Jahres besuchte Herr Petersen unter anderem auch Heime für Waisenkinder 300 km außerhalb der Hauptstadt und versprach sich darum zu bemühen, eine Sendung mit Decken noch in diesem Jahr dorthin auf den Weg zu bringen. Deshalb wird der größte Teil der von verschiedenen fleißigen Strickerinnen in der letzten Zeit angefertigten Decken Mitte November zusammen mit anderen Hilfsgütern nach Pyongyang abgeschickt.

Zum Beispiel Kindern in aller Welt ...

Tübingen, März 1999
Kisten mit Stricksachen gehen nach Nord-Korea, wo die dortige Kirche sie in Empfang nehmen und an Kinderkrankenhäuser verteilen wird. Die grosse Kiste ... enthält einen Sterilisator für ein Krankenhaus und eine Waschmaschine. Sie sehen, dass für solche Sendungen Decken sehr geeignet sind, als wertvolles Füllgut zum Isolieren gegen Feuchtigkeit und Stoßschäden.

Tübingen, Dez. 1998
In den letzten Monaten konnten wir Hilfssendungen nach Tansania, Papua-Neuguinea und Weissrußland Decken beifügen. Zur Zeit haben wir eine Anfrage nach Hilfsmitteln aus einem Flüchtlingslager in Messuk, Nordirak. Dort halten sich seit einigen Monaten Tausende Flüchtlinge auf, darunter 3.000 Kinder. Es fehlt an Allem, was zu einem menschenwürdigem Leben unbedingt erforderlich ist. Die Decken wären eine grosse Hilfe.

Tübingen, Nov. 1998
Danke für Ihre Sendung. Wir wollen in Kürze eine große Menge Decken nach Kurdistan senden. In einem dortigen Flüchtlingslager mit 8.000 Menschen fehlt es an Allem. Es sind nicht einmal Zelte für alle vorhanden, und das jetzt, vor Einbruch des Winters. Sie werden sich denken können, wie begehrt da solch herrlich wärmende Decken für die armen Menschen sind.

Nachrichten

In Kürze erscheinen hier die Nachrichten (von 2003- 2009)

20.12.2002 Weihnachtsgrüsse aus Tübingen
Auch dieses Jahr wieder bekamen wir Weihnachtsgrüsse von Herrn Petersen (DIFÄM) zugeschickt: "... Ganz herzlich möchte ich mich im Namen all der glücklichen Empfänger in Übersee noch einmal bei Ihnen und den Mitstrickerinnen bedanken für Ihren großartigen Einsatz in diesem Jahr wieder. Wir konnten im August über 500 Decken mitgeben nach Nordkorea - wir haben dort ja ein Projekt, wo wir Rohstoffe für die Tablettenherstellung bereitstellen. In den letzten fünf Jahren konnten so mit unserer Hilfe 750 Millionen Tabletten gepresst und über UNICEF an die Krankenhäuser verteilt werden. Über diesen Verteilungsweg werden auch die Decken dann an verschiedene Kinderstationen verteilt, oft gibt es selbst in strengen Wintern kaum Heizmöglichkeit in diesen Hospitälern. Eine weitere größere Sendung mit Decken ging nach Tansania, zwei weitere nach Malawi. VIELEN VIELEN DANK!!! Ihnen allen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das neue Jahr Gesundheit verbunden mit viel Gelegenheit zur Freude und Dankbarkeit, Ihr Albert Petersen"

16.12.2002 Weihnachtsfeier
Am 16. Dezember haben wir im Strickkreis eine kleine Adventsfeier gestaltet, dabei unterstützte uns musikalisch Fr. Loose-Kohlmeier. Unsere "jüngsten Mitstrickerinnen" Luisa(10), Carolin(10) und Laura(10) überraschten uns mit einem selbstausgedachten Sketch über ihren Eindruck des Strickkreises. Wir waren erstaunt, wie gut sie schon Bescheid wussten über den Sinn und Zweck unserer Arbeit. Sie helfen fleissig beim aufribbeln und wollen auch Decken stricken.

September 2002 Artikel Gemeindebrief
Vom Strickkreis wollen wir der Gemeinde mal wieder berichten,
dass wir innerhalb eines Jahres 305 Decken und 180 Höschen strickten.
Hin und her rechts gestrickt, das geht fix
dazu viele Knäuel Wolle - ein bunter Farben Mix
mit fleissigen Händen - und auch Gespräche - mal heiter mal besonnen,
so wird von den Frauen des Strickkreises die Woche begonnen.
Denn Montags, da treffen wir uns im Gemeindehaus in froher Runde,
um Decken und Höschen zu stricken - es gibt auch eine Kaffeestunde -
den Korb wieder vollgepackt, mit Wollknäueln aller Art,
die werden des abends zu Hause verstrickt, "vor dem Fernsehapparat".
Wer mithelfen möchte, ist bei uns herzlich willkommen,
auch Wollspenden - gross oder klein - werden dankbar angenommen.
Wen weitere Angaben über unsere Arbeit und die Verwendung der Stricksachen interessieren,
der kann sich auch im Internet unter www.strickkreis.de informieren.

30.09.2001 Reaktionen auf den Artikel von voriger Woche
Ganz überrascht waren wir, als der Strickkreis eine Woche später schon wieder in den Schlagzeilen war. Die Reaktionen auf den Artikel waren so überwältigend, dass die Redakteurin sich entschlossen hatte, direkt noch einen Bericht darüber zu schreiben.

23.09.2001 Wir auf der Titelseite der HNA-Sonntagszeit
Wir haben uns am 23. September riesig gefreut, als ein Artikel über uns in der HNA Sonntagszeit erschienen ist. Dadurch ist das Interesse an unserer Arbeit auch im regionalen Bereich enorm gestiegen. Durch diesen Artikel, wurden einige Frauen aus der Umgebung motiviert, bei uns mitzumachen, ferner haben wir wieder verstärkt Wollspenden erhalten, was uns natürlich auch sehr gefreut hat.

01.09.2001 Artikel für Gemeindebrief Sep.-Nov.2001
Der hier folgende Artikel sollte in dem Gemeindebrief Sep.-Nov.2001 erscheinen. Er wurde aus redaktionellen Gründen nicht gedruckt, so dass wir hier die Möglichkeit geben möchten, diesen Artikel dennoch zu lesen.
Aus dem Strickkreis … Letzte Woche brachte der Briefträger mal wieder ein Paket, addressiert an den Strickkreis. Ein Paket mit Strickwolle, die wir gut verwenden können. Die Absenderin? Kennen wir nicht. Wir wissen noch nicht mal genau wo der Ort liegt - “irgendwo im Süddeutschen“ vermuten wir so anhand der Postleitzahl. Dies ist in der letzten Zeit schon häufiger vorgekommen. Ein Paket mit Wolle irgendwo aus Deutschland von jemandem den wir bisher überhaupt nicht gekannt haben. Noch vor ein paar Monaten, hätten wir uns dies nicht vorstellen können. Im März entstand die Idee, eine Homepage für den Strickkreis aufzubauen. So ganz überzeugt waren wir davon noch nicht: denn wer von denen, die so im Internet rumschwirren, ist schon an einem “Verein alter Frauen” interessiert, die den ganzen Montagnachmittag an Decken stricken? Und was schreibt man überhaupt auf einer Homepage? Naja, schliesslich waren die Inhalte erstellt, die Homepage fertig und wir haben sie im Internet eingebunden. Wir konnten nicht glauben, was dann passierte. Plötzlich kamen emails von Frauen irgendwo aus Deutschland, die entweder Wolle schickten oder (aus der Ferne) mitstricken wollten, Frauen die sich erkundigten über das ob, warum und wie sie unsere Arbeit unterstützen könnten. Ein solcher Erfolg hat uns total überrascht und ermutigt uns, mit der Homepage auf jeden Fall weiterzumachen!! Elfriede Reckert

10.08.2001 Dankesschreiben und Verwendung der letzten Lieferung nach Tübingen
Dieser folgende Brief erreichte uns am 12.08.2001 aus Tübingen:
Liebe Frau Reckert, am 1. Juli war Herr Petersen anlässlich des Missionsfestes in Altenhasungen, um über die Arbeit des DIFÄM zu berichten. Auf dem Rückweg hat er dann einen Teil der Säcke mit gestrickten Decken mit nach Tübingen genommen. Diese Woche erreichte uns nun der Hilferuf einer in einem Mutter-Kind-Projekt in Hazarajat/Afghanistan arbeitenden Schwester nach Decken. Wir haben daraufhin alle gehorteten Strickdecken und Höschen etc. aufgeteilt für die Luftfracht nach Afghanistan sowie für eine weitere für den Herbst geplante Sendung nach Nord-Korea. Im Vorfeld haben wir bereits lebensnotwendige Medikamente für dieses Mutter-Kind-Projekt angeliefert und uns gefreut, dass noch Stauraum blieb für die über 20 prall gefüllten Säcke mit Stricksachen. Dank der vielen fleissigen Strickerinnen Ihrer Gemeinde konnten wir so schnell helfen!
Mit freundlichen Grüssen, i.A. Gerlinde Nieder.

06.07.2001 Neue Lieferung nach Tübingen
Auf seiner Rückreise nach Tübingen hat Herr Petersen (DIFÄM) Decken und Höschen von allen Strickkreisen des Kirchenkreises Wolfhagen mitgenommen. Allein in dem Niederelsunger Strickkreis sind in einem Zeitraum von einem Jahr 210 Decken und 140 Höschen gestrickt worden. Diese Anzahl ist auch durch die Mitarbeit von Strickerinnen entstanden, die uns aus der Ferne unterstützen. An dieser Stelle mal ein grosses Dankeschön nach Dörnberg, Köln, Dachau und Griesheim.

01.07.2001 Missionsfest Altenhasungen
Anlässlich des Missionsfestes in Altenhasungen berichtete Herr Petersen (DIFÄM) über die Arzneimittelhilfe z.B. für Nordkorea und andere Länder. In seinem Bericht wurde sehr deutlich, dass DIFÄM die "Hilfe zur Selbsthilfe" absolut in den Vordergrund stellt. Auch während dieses Vortrages konnten wir wieder erfahren, wie hilfreich die Arbeit der Strickkreise ist.

18.03.2001: "Wir sind drin!"
Nach einigem Hin und Her, haben wir gesehen, dass eine absolute Notwendigkeit darin besteht, endlich mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten zu sein.
Es wäre doch unvorstellbar, wenn wollspendenwillige Personen in diesem, unserem Lande nicht wissen, wo sie ihre Reste lassen können. Nun, diesem Notstand wurde hiermit ein Ende gesetzt. Seit dem 18. März ist unser Strickkreis nun online mit aktuellen Informationen sowie Hintergrundinformationen über unsere Arbeit.
P.S.: Anregungen zu den Webseiten werden gerne entgegengenommen.

19.03.1999: Der Strickkreis im Fernsehen!
Nachdem ein Bericht über unser Jubiläum in der Presse erschienen war, interessierte sich der Hessische Rundfunk für unsere Arbeit. Am 15. März 1999 war ein Team des HR zu einem "Drehtag" in Niederelsungen. Das war für uns ein Erlebnis - einmal mitzubekommen, wie so eine Reportage fürs Fernsehen entsteht. Und wir Frauen als Darsteller - live- mittendrin. In der Hessenschau am 19. März 1999 wurde der Bericht dann gesendet. Toll - als wir uns im Fernsehen erlebten. Aber noch überwältigter waren wir von der Resonanz auf die Sendung und das Interesse an der Arbeit. Wir erhielten grosse Pakete mit Wolle aus weit entfernten Orten wie Bad Schwalbach, Idstein, Offenbach, Leimen, Kassel und sogar aus Nürnberg.

15.02.1999: 10 Jahre Arbeit und Hilfe für DIFÄM!
Dieses Jubiläum feierte der Strickkreis am 15. Februar 1999. Als Gäste konnten wir die Frauen der Strickkreise aus Wettesingen, Niederlistingen, Ippinghausen und Wolfhagen begrüßen. Es war ein gemütlicher Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und lebhaften Gesprächen über unsere gemeinsame Arbeit.
Herr Dekan Deutsch überbrachte Grüße des Kirchenkreises und des Diakonie-Verbandes und gab zum Ausdruck, welch einen Wert auch die einfachste Form von Mitarbeit in der Diakonie hat. Herr Pfarrer Kötting aus Wettesingen gab einen kurzen Bericht über die wichtige Arbeit des DIFÄM (Deutsches Institut für ärztliche Mission).
Frau Pfarrerin Fehr und unsere ehemalige Pfarrerin Doris Krause hatten sich Zeit genommen, mitzufeiern und dabei zu sein. So konnten wir auch wieder Berichte hören über die weitere Verwendung der Stricksachen. Aus Tübingen hatte Herr Petersen, der Leiter der Arzneimittelhilfe, Glückwünsche übersandt. Er zeigte Bilder vom Versand der Decken und Höschen aus unseren Strickkreisen, die Jahr für Jahr von uns hergestellt werden. Durch die Rückmeldungen von den Missionsstationen erfuhren wir wieder, wie nötig dort die Sachen gebraucht werden.