Wer wir sind ...

HELFEN GEGEN NOT UND ELEND DIESER WELT" - Dieses Motto ist unsere Motivation zum Stricken von Decken und Höschen die in Flüchtlingslagern und Krankenhäusern der ganzen Welt das Leid der Menschen lindern helfen.

 

Wir sind eine Gruppe von etwa 10 Frauen aus Niederelsungen die sich regelmäßig im Gemeindehaus in Niederelsungen treffen, um Decken und Baumwollhöschen für DIFÄM zu stricken.


 Menschenleid ist zu allen Zeiten dasselbe, und wer es nicht fühlt, wenn es ihm ans Herz klopft, hat das schlimmste Laster, das es gibt: die Trägheit des Herzens.
(nach Tucholski)

Initiiert wurde der Strickkreis Niederelsungen im Jahr 1989 durch die damals in Niederelsungen tätige Pfar-rerin Doris Krause. Bezieher der Stricksachen ist das "Deutsche Institut für ärztliche Mission" (DIFÄM) in Tübingen, das dem dortigen Tropeninstitut angeschlos-sen ist. Dieses Institut nutzt die Stricksachen gleich zweifach. So werden in den Decken hochempfindliche medizinische Geräte sowie Medikamente, die für Missionsstationen, Krankenhäuser und Notstandsgebiete in aller Welt gedacht sind, in Containern verpackt. Die Decken schützen hier nicht nur vor Erschütterungen, sondern nehmen auch Feuchtigkeit auf, da die Verschickung dieser Geräte meist auf dem Seeweg erfolgt. Im Zielgebiet angekommen, sind die Decken dann in Krankenhäusern und Flüchtlingslagern als wärmende Zudecken für Kranke und Bedürftige willkommen.
Die Baumwollhöschen sind für Babys und Kleinkinder gedacht. Wo die Decken und Höschen eingesetzt werden, darüber werden wir regelmäßig durch das DIFÄM informiert. Da wir genau wissen, wohin die Stricksachen gehen, macht uns das Stricken natürlich doppelt soviel Spass.